Hier finden Sie schnelle und ausführliche Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Patientinnen und Patienten — von Prophylaxe und Wurzelkanalbehandlung über Veneers, Invisalign™ und Implantate bis hin zu Sportzahnmedizin, dem Oligocheck und ganz praktischen Themen wie Anfahrt, Öffnungszeiten und Terminbuchung. Falls Ihre Frage nicht dabei ist: Rufen Sie uns gerne an unter 040 42 00 123 oder buchen Sie direkt online über Doctolib.
Die Zahnärzte in Harvestehude sind ein zahnärztliches MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) im Herzen von Hamburg-Harvestehude. Seit 2012 betreuen wir unsere Patientinnen und Patienten in der Hansastraße 2–3, direkt an der Grenze zu Eppendorf und Rotherbaum.
Unser Team besteht aus sechs Zahnärztinnen und Zahnärzten, einer spezialisierten Prophylaxe-Abteilung und einem hauseigenen zahntechnischen Labor. So bekommen Sie alle Leistungen unter einem Dach — von der Vorsorge über ästhetische Korrekturen bis hin zu komplexem Zahnersatz, Sportzahnmedizin und ganzheitlicher Diagnostik. Lernen Sie unser Team kennen →
Wir decken nahezu das komplette zahnmedizinische Spektrum ab — bewusst breit, damit Sie für unterschiedliche Anliegen nicht zu verschiedenen Praxen wechseln müssen.
Unsere Leistungsbereiche im Überblick:
Drei Dinge: alles unter einem Dach, konsequent digitale Verfahren und ein eigenes zahntechnisches Labor — kombiniert mit einer persönlichen, ruhigen Atmosphäre.
Konkret heißt das: Wir arbeiten mit 3D-Röntgen, intraoralen Scannern (statt unangenehmer Abdrücke), Dentalmikroskopen für Wurzelkanalbehandlungen und dem strahlungsfreien DMD-System zur Vermessung der Kiefergelenke. Veneers, Kronen, Inlays und Schienen werden in unserem Eigenlabor in Hamburg gefertigt — das verkürzt Wege, sichert die Qualität und ermöglicht Feinjustierungen, die externe Labore nicht leisten können. Auf Google werden wir aktuell mit 4,9 von 5 Sternen bewertet.
Ja. Wir behandeln Patientinnen und Patienten jedes Alters — von den ersten Milchzähnen unserer Jüngsten bis zu komplexem Zahnersatz im hohen Alter. Auch Angstpatienten sind bei uns ausdrücklich willkommen.
Bei Kindern und Jugendlichen liegt unser Fokus auf Aufklärung, sanfter Gewöhnung und Vorsorge (z. B. Fissurenversiegelung und Fluorid-Lack). Für Erwachsene mit Behandlungsangst nehmen wir uns bewusst Zeit für ein Vorgespräch, arbeiten mit minimalinvasiven Verfahren wie der ICON-Therapie (Karies ohne Bohren) und kommunizieren jeden Schritt vorher transparent.
Am schnellsten geht es online über Doctolib — rund um die Uhr verfügbar. Alternativ erreichen Sie uns telefonisch oder per E-Mail während unserer Öffnungszeiten.
Online buchen: Termin über Doctolib →
Telefon: 040 42 00 123
E-Mail: info@zap-harvestehude.de
Bei akuten Schmerzen melden Sie sich bitte direkt telefonisch — dann finden wir kurzfristig einen Platz für Sie.
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 20:00 Uhr und freitags von 08:00 bis 14:00 Uhr.
Da wir Termine planen, um Wartezeiten möglichst kurz zu halten, bitten wir Sie um vorherige Terminvereinbarung. Akute Schmerzpatienten melden sich bitte telefonisch unter 040 42 00 123 — wir versuchen, schnellstmöglich einen Platz zu finden.
Unsere Praxis liegt in der Hansastraße 2–3, 20149 Hamburg, mitten in Harvestehude — bestens erreichbar mit dem ÖPNV.
U-Bahn: U1 / U3 Haltestelle Hallerstraße (ca. 3 Minuten Fußweg)
Bus: Linien 19 und 114
Auto: PKW-Parkplätze sind in der Umgebung vorhanden, aber begrenzt — bitte planen Sie etwas Pufferzeit ein.
Route: Route auf Google Maps berechnen →
Für den ersten Besuch benötigen wir Ihre Versichertenkarte (gesetzlich oder privat), Ihr Bonusheft (falls vorhanden) und einen Allergiepass oder eine Liste regelmäßig eingenommener Medikamente.
Wenn Sie bereits Vorbehandlungen, Röntgenbilder oder Kostenvoranschläge von einer anderen Praxis haben, bringen Sie diese gerne mit — das hilft uns, ein vollständiges Bild zu bekommen und Doppeluntersuchungen zu vermeiden. Bei Sportverletzungen mit Zahnverlust: Bewahren Sie den Zahn oder das Bruchstück bitte in einer Zahnrettungsbox (Apotheke) auf und bringen Sie es zum Termin mit.
Während unserer Öffnungszeiten rufen Sie uns bitte direkt unter 040 42 00 123 an — wir finden für akute Schmerzen oder Verletzungen kurzfristig einen Platz.
Bei einem abgebrochenen oder ausgeschlagenen Zahn zählt jede Minute. Bewahren Sie den Zahn oder das Bruchstück möglichst in einer Zahnrettungsbox (in jeder Apotheke erhältlich) auf — alternativ in H-Milch oder in der eigenen Speichelflüssigkeit. Reinigen Sie den Zahn nicht und fassen Sie ihn nicht an der Wurzel an. Außerhalb unserer Öffnungszeiten ist der zahnärztliche Notdienst Hamburg über die Zahnärztekammer Hamburg erreichbar.
Eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist eine gründliche Reinigung Ihrer Zähne durch speziell ausgebildete Dentalhygienikerinnen — inklusive der Bereiche, die Sie selbst mit Zahnbürste, Zahnseide und Interdentalbürste nicht erreichen können.
Dabei werden Zahnstein und Verfärbungen von Kaffee, Tee, Rotwein oder Nikotin entfernt, Zahnzwischenräume gereinigt und Bereiche knapp unterhalb des Zahnfleischrands gesäubert. Das senkt nachweislich das Risiko für Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis und ist auch entscheidend für die Langlebigkeit von Zahnersatz wie Implantaten, Kronen oder Brücken. Mehr zur Prophylaxe →
Für die meisten Erwachsenen empfehlen wir zwei PZR-Termine pro Jahr. Bei Risikofaktoren wie Implantaten, Parodontitis, festem Zahnersatz, Rauchen oder kieferorthopädischen Apparaturen kann ein engmaschigerer Recall (drei- bis viermal jährlich) sinnvoll sein.
Das passende Intervall stimmen wir individuell mit Ihnen ab — abhängig von Mundgesundheit, Lebensstil und persönlichem Risikoprofil.
Fissurenversiegelungen verschließen die tiefen Kaurillen der Backenzähne, in denen sich besonders schnell Karies bildet. Die Fluoridierung mit einem speziellen Lack härtet und remineralisiert den Zahnschmelz.
Beide Maßnahmen sind besonders bei Kindern und Jugendlichen sinnvoll, deren bleibende Backenzähne gerade durchgebrochen sind — die Versiegelung wird in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Auch für Erwachsene mit erhöhtem Kariesrisiko (z. B. nach kieferorthopädischer Behandlung) ist eine gezielte Fluoridierung sinnvoll.
Zahnfleischbluten ist ein Warnsignal und nie „normal" — meist deutet es auf eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) hin, die der Vorstufe einer Parodontitis sein kann.
Im frühen Stadium ist sie durch eine professionelle Zahnreinigung und verbesserte häusliche Mundhygiene gut behandelbar. Bleibt sie unbehandelt, kann sich daraus eine Parodontitis entwickeln, die zu Knochen- und Zahnverlust führt und auch das allgemeine Gesundheitsrisiko (Herz-Kreislauf, Diabetes, Rheuma) erhöht. Wir empfehlen einen Termin zur Abklärung.
Wir verwenden keramikgefüllte Kunststoffe (Komposite) für direkte Füllungen sowie Keramik-Inlays aus unserem hauseigenen Labor für größere Defekte. Amalgam setzen wir nicht ein.
Unsere Komposite sind ästhetisch hochwertig, besonders widerstandsfähig und gesundheitlich verträglich. Bei größeren Defekten, die die Stabilität des Zahnes gefährden, empfehlen wir laborgefertigte Lösungen wie Keramik-Inlays oder Teilkronen — diese erfüllen höchste Ansprüche an Haltbarkeit, Ästhetik und Mundverträglichkeit. Mehr zur Füllungstherapie →
ICON ist eine mikroinvasive Kariesinfiltration, mit der beginnende Karies ganz ohne Bohren und ohne Schmerzen gestoppt werden kann. Geeignet ist sie für oberflächliche Karies im Anfangsstadium.
So funktioniert es: Zunächst wird die oberflächliche Schicht der beginnenden Karies mit einem Gel sanft entfernt, danach wird ein dünnflüssiger Kunststoff aufgetragen, der in die kariöse Stelle eindringt und ausgehärtet wird. Die Karies wird so versiegelt, gesunde Zahnsubstanz bleibt vollständig erhalten. ICON eignet sich auch hervorragend, um unschöne White-Spots — etwa nach dem Tragen einer festen Zahnspange — unsichtbar zu machen. Mehr zu ICON →
Karies verläuft im Anfangsstadium fast immer schmerzfrei und unsichtbar — sichtbare Löcher oder Schmerzen sind ein spätes Stadium. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolluntersuchung so wichtig.
Wir nutzen Kariesdetektoren und bei Bedarf Röntgenbilder, um auch versteckte Karies zwischen den Zähnen oder unter alten Füllungen zuverlässig zu erkennen. Je früher Karies entdeckt wird, desto schonender ist die Behandlung — im Idealfall ganz ohne Bohren mittels ICON.
Eine Wurzelkanalbehandlung wird notwendig, wenn das Zahninnere (der Nerv) entzündet oder abgestorben ist — meist durch tiefe Karies, eine Zahnfraktur oder ein Behandlungstrauma. Ziel ist immer der Erhalt des Zahnes.
Typische Anzeichen sind starke, klopfende Zahnschmerzen, Druckempfindlichkeit, Schwellungen oder Eiterbildung — aber: Auch chronische Entzündungen verlaufen oft jahrelang ohne Symptome und werden erst auf dem Röntgenbild sichtbar. Eine moderne Wurzelkanalbehandlung kann häufig sogar starke akute Schmerzen sofort beheben. Mehr zur Wurzelkanalbehandlung →
Wir arbeiten unter dem Dentalmikroskop, mit mikrofeinen Instrumenten und einer ultraschallaktivierten Spülung — bei Bedarf zusätzlich mit Laserunterstützung zur Desinfektion.
Nach lokaler Betäubung und Diagnose mittels Röntgenbild wird das entzündete Nervgewebe vollständig entfernt, das Wurzelkanalsystem gereinigt, desinfiziert und anschließend bakteriendicht verschlossen. Durch die Vergrößerung im Dentalmikroskop können wir jeden Kanal — auch schwer zugängliche und gekrümmte — präzise darstellen. Wir nehmen uns für jeden Zahn die Zeit, die er braucht, in ruhiger Atmosphäre und unter konsequenter Schmerzausschaltung.
Eine Revision ist eine erneute Wurzelkanalbehandlung an einem bereits wurzelbehandelten Zahn, der sich wieder entzündet hat oder nie vollständig ausgeheilt ist. Sie rettet in vielen Fällen Zähne, die sonst gezogen werden müssten — und sind eine Alternative zum Implantat.
Auch Jahre oder Jahrzehnte nach einer Wurzelbehandlung kann es zu erneuter Entzündung kommen, weil Bakterien in nicht vollständig gereinigten oder mittlerweile undichten Kanälen verblieben sind. Mit Spezialwerkzeug und langjähriger Erfahrung können wir die alte Füllung entfernen, das Kanalsystem neu reinigen und desinfizieren. Mehr zur Revision →
Auch ein wurzelbehandelter Zahn ist nicht völlig empfindungslos — denn er sitzt in einem Zahnfach, das selbst entzündet sein kann.
Bei der Wurzelkanalbehandlung wird das Gefäß-Nerven-Bündel aus dem Zahninneren entfernt. Wenn jedoch Bakterien aus dem Zahninneren das umgebende Zahnfach reizen, kann es zu einer akuten Entzündung mit Schmerz, Schwellung und Eiterbildung kommen — der Zahn selbst ist „tot", aber sein Bett entzündet sich. In diesem Fall hilft oft eine Revision.
Leider nicht. Chronische Entzündungen am Zahn verlaufen oft jahrelang ohne jegliche Beschwerden — der Knochen um die Wurzelspitze wird langsam abgebaut, ohne dass Sie es bemerken.
Solche stillen Entzündungen werden meist nur zufällig auf einem Röntgenbild entdeckt. Sie können sich aber jederzeit in eine akute Entzündung mit Schmerzen, Schwellung und Eiterbildung umwandeln. Deshalb sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen — auch bei Beschwerdefreiheit — der wirksamste Schutz vor Zahnverlust.
Parodontitis ist eine chronische bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates (Zahnfleisch, Knochen und Halteapparat). Sie ist die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen und verläuft oft jahrelang unbemerkt.
Typische Warnzeichen sind Zahnfleischbluten, freiliegende Zahnhälse, Mundgeruch, zurückgehendes Zahnfleisch und im fortgeschrittenen Stadium gelockerte Zähne. Bleibt sie unbehandelt, drohen nicht nur Zahnverlust, sondern auch ernste Folgen für Herz-Kreislauf-System, Diabetes, Atemwege, Psoriasis und sogar Rheuma. Mehr zur Parodontitis-Therapie →
Wir behandeln Parodontitis nach einem individuell ausgearbeiteten Hygienekonzept durch unsere speziell geschulten Dentalhygienikerinnen — mit desinfizierender Reinigung der Zahnwurzeloberflächen und einem engmaschigen Recall zur Erfolgskontrolle.
Vor der Therapie messen wir die Zahnfleischtaschen aus, um den Schweregrad zu bestimmen. Bei schweren Verläufen kann ein Keimtest sinnvoll sein, auf dessen Basis eine individuelle Antibiotikatherapie kombiniert werden kann. Nach der Akutbehandlung folgt ein lebenslanger Recall, bei dem wir die Tiefe der Zahnfleischtaschen erneut messen und den Therapieerfolg beurteilen.
Ja, und zwar nachweislich. Parodontitis ist nicht „nur" eine Zahnfleischerkrankung — die beteiligten Bakterien können über die Blutbahn den ganzen Körper beeinflussen.
Wissenschaftlich belegte Zusammenhänge bestehen unter anderem mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus (in beiden Richtungen), rheumatischer Arthritis, Atemwegserkrankungen und Psoriasis. Die konsequente Behandlung einer Parodontitis ist deshalb auch aus Sicht der Allgemeingesundheit ein wichtiger Schritt.
Grundsätzlich unterscheidet man festsitzenden Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantatkronen), herausnehmbaren Zahnersatz (Prothesen) und kombinierte Lösungen — z. B. Teleskopprothesen, die auf Implantaten oder verbleibenden Zähnen verankert sind.
Welche Versorgung für Sie ideal ist, hängt von vielen Faktoren ab: Anzahl und Lage der fehlenden Zähne, Knochenqualität, ästhetische Wünsche, Allgemeingesundheit und Budget. In unserem Eigenlabor fertigen wir bevorzugt Keramikkronen, die auf Basis intraoraler Scans (also ohne klassischen Abdruck) hergestellt werden. Mehr zu Zahnersatz →
Sehr unwahrscheinlich. Sowohl Titan als auch Keramik (Zirkonoxid) weisen eine extrem hohe Biokompatibilität auf — Allergien auf reines Titan sind in über 40 Jahren Implantologie nicht dokumentiert.
Titan in seiner Reinform enthält keine allergenen Bestandteile und verhält sich im Körper neutral. Für Patientinnen und Patienten, die eine vollständig metallfreie Versorgung wünschen, sind Keramikimplantate aus Zirkonoxid eine bewährte Alternative. Welches Material für Sie ideal ist, besprechen wir individuell auf Basis von 3D-Diagnostik und Ihrer persönlichen Präferenz. Mehr zu Implantaten →
Eine moderne Zahnimplantation ist ein routinemäßiger Eingriff mit sehr geringem Risiko — vorausgesetzt, sie wird sorgfältig geplant und durchgeführt.
In unserer Praxis planen wir jede Implantation anhand eines 3D-Röntgenbildes (DVT) und einer individuellen Bohrschablone akribisch im Voraus. So lassen sich Risiken wie die Verletzung von Nerven oder Nachbarstrukturen praktisch ausschließen. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es ein minimales Restrisiko für Wundheilungsstörungen oder eine nicht erfolgreiche Einheilung — dieses wird in der ausführlichen Aufklärung vor dem Eingriff transparent besprochen.
Die Kosten eines Implantats hängen von vielen Faktoren ab: Anzahl der Implantate, Material (Titan oder Keramik), Notwendigkeit eines Knochenaufbaus und Art der Versorgung (Krone, Brücke, prothetische Lösung). Eine seriöse Pauschalaussage ist daher nicht möglich.
In der gesetzlichen Krankenversicherung ist die Kostenübernahme für Implantate nicht enthalten — Sie erhalten nur den Festzuschuss für die Regelversorgung des Zahnersatzes. Zahnzusatzversicherungen und private Krankenversicherungen erstatten je nach Tarif unterschiedlich. Wir erstellen Ihnen vor jeder Behandlung einen schriftlichen Kostenvoranschlag, den Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.
Der größte Vorteil: Bei einem Implantat müssen die gesunden Nachbarzähne nicht beschliffen werden, wie es bei einer klassischen Brücke nötig ist.
Implantate ersetzen die fehlende Zahnwurzel und stoppen so den Knochenabbau, der nach einem Zahnverlust an dieser Stelle einsetzt. Sie fühlen sich an wie eigene Zähne, sind voll belastbar und langlebig. Eine Brücke kann eine sinnvolle Alternative sein, wenn die Nachbarzähne ohnehin überkronungsbedürftig sind oder Implantate aus medizinischen Gründen nicht infrage kommen — das besprechen wir individuell.
Veneers sind hauchdünne, lichtdurchlässige Verblendschalen aus Keramik, die auf die Vorderseite der Zähne geklebt werden. Sie korrigieren Verfärbungen, kleine Defekte, Lücken und Fehlstellungen — minimalinvasiv und mit natürlich wirkendem Ergebnis.
Typische Einsatzbereiche sind kleine Zahnfehlstellungen, fehlende Zahnecken, ungleichmäßige Zahnoberflächen, Verfärbungen, dezente Zahnlücken oder defekter Zahnschmelz. Im Gegensatz zur Überkronung wird nur die äußere Schmelzschicht minimal angeraut — der Zahn bleibt fast vollständig erhalten. Für größere Defekte sind Veneers nicht geeignet; dort empfehlen wir Keramikkronen oder Teilkronen. Mehr zu Veneers →
Nein, die Behandlung ist in der Regel schmerzfrei. Wenn Zahnsubstanz abgetragen wird, ist das so minimal, dass keine Schmerzen entstehen — üblicherweise arbeiten wir trotzdem mit einer lokalen Betäubung für maximalen Komfort.
Veneers sind außerdem sehr gesundheitsverträglich. In extrem seltenen Fällen kann es zu einer Allergie gegen den verwendeten Klebstoff kommen — nicht gegen das Keramikmaterial selbst, das vom Körper neutral behandelt wird.
Wir verwenden die Philips Zoom-Technologie: ein sanftes Bleichverfahren mit speziellem Gel und blauem LED-Licht, das die Zähne in einer Sitzung um mehrere Nuancen aufhellt. Schmelzschonend, schmerzarm und mit klinisch belegter Wirkung.
Das verwendete amorphe Calciumphosphat (ACP) schützt während der Behandlung den Zahnschmelz, verbessert den Glanz und reduziert die Empfindlichkeit. Im Anschluss härten wir die Zähne mit Fluorid. Bei guter Mundhygiene und regelmäßiger PZR hält das Ergebnis im Idealfall mehrere Jahre. Mehr zum Bleaching →
Invisalign™ ist eine nahezu unsichtbare Zahnkorrektur mit transparenten, herausnehmbaren Kunststoffschienen (Alignern) — eine moderne Alternative zur festen Zahnspange. Geeignet ist sie für Jugendliche und Erwachsene mit nahezu allen üblichen Zahnfehlstellungen.
Die Schienen üben gezielt sanften Druck auf die Zähne aus und werden alle ein bis zwei Wochen gegen die nächste Schiene getauscht. Tragezeit: 20–22 Stunden pro Tag — beim Essen und Zähneputzen werden sie herausgenommen. Mehr zu Invisalign →
Zuerst analysieren wir Ihre Zahnstellung mit einem intraoralen Scan und erstellen eine interaktive 3D-Simulation — Sie sehen Ihr Endergebnis, bevor die Behandlung beginnt.
Auf Basis dieses digitalen Behandlungsplans werden die individuellen Aligner im 3D-Druckverfahren angefertigt. In regelmäßigen Kontrollterminen tauschen wir die Schienen und prüfen den Fortschritt. Nach Abschluss der Behandlung sichert ein Retainer (entweder ein feiner Draht hinter den Frontzähnen oder eine Nachtschiene) das Ergebnis dauerhaft.
Die Kosten richten sich nach Komplexität des Falls und der Anzahl der benötigten Aligner. Viele private Krankenkassen und Zahnzusatzversicherungen übernehmen mittlerweile zumindest Teile der Kosten.
Gesetzliche Krankenkassen erstatten in der Regel nur bei medizinisch indizierter kieferorthopädischer Behandlung bei Kindern und Jugendlichen — und auch dann meist nicht für die Invisalign-Aligner selbst. Wir erstellen Ihnen vor Beginn der Behandlung einen verbindlichen Heil- und Kostenplan zur Einreichung bei Ihrer Versicherung.
CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) ist eine schmerzhafte Fehlregulation des Kauapparates durch ein gestörtes Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Kiefergelenken. Sie äußert sich oft weit über den Kiefer hinaus — bis hin zu Rücken- und Kopfschmerzen.
Typische Beschwerden sind Kieferschmerzen, unerklärliche Zahnschmerzen, Gesichts- und Kopfschmerzen — aber auch Nacken- und Schulterverspannungen, Rückenschmerzen oder Ohrgeräusche (Tinnitus). Die wirkungsvollste Sofortmaßnahme ist eine individuell angefertigte Aufbissschiene, oft kombiniert mit spezieller Physiotherapie. Mehr zu CMD →
Wenn Sie morgens mit Kieferverspannungen, Kopfschmerzen oder empfindlichen Zähnen aufwachen, abgeschliffene Zahnoberflächen haben oder Ihr Partner / Ihre Partnerin nächtliches Knirschen bemerkt — dann ja, höchstwahrscheinlich.
Bruxismus (nächtliches Zähneknirschen und -pressen) entsteht oft durch Stress und kann langfristig Zahnsubstanz, Kiefergelenke und Muskulatur erheblich schädigen. Unsere Schienen werden auf Basis eines intraoralen Scans im hauseigenen Labor aus durchsichtigem, BPA-freiem Kunststoff gefertigt — extrem widerstandsfähig und passgenau.
Das DMD-System (Dental Motion Decoder der Firma Ignident) ist ein strahlungsfreies Hightech-Verfahren zur präzisen Vermessung der Kiefergelenke. Auf Basis von Magnetfeldtechnologie zeichnet es Bewegungsbahnen und Bisslage in Echtzeit auf.
Dadurch können wir Schienen herstellen, die exakt der individuellen Bewegungsbahn der Gelenke folgen — und die Selbstheilungskräfte des Kiefergelenks (z. B. bei chronischer Kompression) gezielt anregen. Volldigital, schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung. Mehr zum DMD-System →
Ja. Wir bieten Schlafzahnmedizin als spezialisierte Behandlung an — von einfachem Schnarchen bis hin zur Versorgung bei obstruktiver Schlafapnoe.
Wir verwenden die Narval CC™-Schiene der Firma ResMed: Sie hält Unterkiefer und Zunge während des Schlafs sanft vorne, sodass die Atemwege frei bleiben. Das reduziert Schnarchen und Atemaussetzer. Bei Schlafapnoe arbeiten wir konsiliarisch mit einem Schlaflabor zusammen — die Diagnose wird dort gestellt, die Therapie planen und betreuen wir gemeinsam. Mehr zur Schlafzahnmedizin →
Sportzahnmedizin ist ein spezialisierter Bereich der Zahnmedizin, der den Mundraum als Leistungs- und Schutzfaktor für Sportlerinnen und Sportler betrachtet. Sinnvoll ist sie für Profi- wie für Freizeitsportler.
Der Hintergrund: Ein Ungleichgewicht in der Kiefermuskulatur oder ein falscher Biss beeinflusst nachweislich die Körperstatik. Versteckte Entzündungen im Mundraum streuen Bakterien über die Blutbahn, beeinflussen den Zuckerstoffwechsel und sind an der Entstehung von rheumatischer Arthritis beteiligt. Sportzahnmedizin schützt vor Verletzungen und kann die Leistungsfähigkeit messbar steigern. Mehr zur Sportzahnmedizin →
Jeder, der einen Sport betreibt, bei dem Zahn- oder Kieferverletzungen möglich sind — also nicht nur Kampfsportler oder Eishockeyspieler, sondern auch Fußballer, Hockeyspieler, Reiter, Mountainbiker und Skateboarder.
Studien zeigen: Etwa ein Drittel aller Gesichts- und Mundverletzungen passiert beim Sport — und das meiste davon nicht im Wettkampf, sondern im Training. Unsere Mundschutze fertigen wir individuell im hauseigenen Labor an. Sie sitzen perfekt, bieten optimalen Halt, fixieren den Unterkiefer und stören weder beim Sprechen noch beim Atmen. Mehr zum Sport-Mundschutz →
Eine zahnärztliche Funktions- und Leistungsanalyse vor Beginn der Saison — speziell für Einzelathleten, Vereine und Mannschaften, durchgeführt durch unsere zertifizierten Sportzahnärzte.
Wir suchen gezielt nach versteckten Entzündungen, falschen Bissstellungen und anderen leistungsmindernden Störfaktoren und behandeln diese proaktiv — bevor sie in der Saison zum Problem werden. Ziel: Verletzungen vermeiden, Leistung optimieren und ohne Ausfallzeiten durch die Saison kommen. Mehr zum Pre-Season-Check →
Eine spezielle Aufbissschiene, die während des Sports getragen wird. Sie optimiert die Bissposition des Unterkiefers und gleicht Fehlstellungen aus — mit wissenschaftlich belegter Wirkung auf Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer.
Wird eine Verspannung im Kiefergelenk verhindert, entlasten sich auch Hals-, Nacken- und Rückenmuskulatur. Die Schiene fertigen wir auf Basis einer zahnärztlichen Funktionsanalyse und exakter Vermessung der Kiefergelenkbewegungen in unserem Eigenlabor an. Effekte: gesteigerte Maximalkraft, bessere Stabilität, schnellere Regeneration. Mehr zur High-Performance-Schiene →
Schnell handeln. Bewahren Sie den abgebrochenen Zahn oder das Bruchstück in einer Zahnrettungsbox (Apotheke), in H-Milch oder im eigenen Speichel auf — und kommen Sie umgehend zu uns. Reinigen Sie den Zahn nicht und fassen Sie ihn nicht an der Wurzel an.
Je schneller ein ausgeschlagener Zahn replantiert wird, desto höher die Chance, dass er einheilt. Wir sind auf solche Notfälle vorbereitet und versorgen die Verletzung umgehend nach neuestem Stand. Rufen Sie uns vorab kurz an, damit wir alles vorbereiten können: 040 42 00 123.
Der Oligocheck ist ein modernes, nicht-invasives Analyseverfahren auf Basis von Infrarot-Spektralphotometrie. Schmerzfrei, ohne Blutentnahme — die Handinnenfläche wird an vier Punkten gescannt und in wenigen Minuten analysiert.
Das Gerät misst die Konzentration von Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Schwermetallen im Körper sowie den Zustand des Gewebes. Die Auswertung erfolgt durch unsere zertifizierte Expertin Dr. Kathrin S. Peters — Zahnärztin und Epigenetik-Coach. Mehr zum Oligocheck →
Besonders empfehlenswert ist der Oligocheck vor geplanten Implantationen oder einer Parodontitis-Behandlung — weil der nachhaltige Erfolg dieser Therapien stark vom allgemeinen Gesundheitszustand abhängt.
Aber auch ohne konkrete Behandlungsplanung lohnt sich der Check für alle, die einen ganzheitlichen Blick auf ihre Gesundheit werfen möchten: zur Vorbeugung, zur Identifikation von Nährstoffmängeln oder zur Optimierung von Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Statistische Rückmeldungen zu sechs zentralen Gesundheitsbereichen — als Grundlage für individuelle Empfehlungen und Therapieplanung.
Die Analysebereiche sind:
Für die Analyse benötigen wir Ihr Gewicht, Ihre Körpergröße und Ihre Blutgruppe. Falls Sie Ihre Blutgruppe nicht kennen, bestimmen wir diese vor Ort mit einem schnellen Test.
Den Termin für den Oligocheck können Sie wie jeden anderen Termin telefonisch oder online über Doctolib buchen.
Ja, wir behandeln gesetzlich und privat versicherte Patientinnen und Patienten — sowie Selbstzahler.
Für gesetzlich Versicherte rechnen wir alle Kassenleistungen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Für privatzahnärztliche Mehrleistungen (z. B. Keramik-Inlays statt Kunststofffüllung, Implantate, Veneers, Bleaching, Invisalign) erstellen wir Ihnen vorab einen transparenten Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Krankenkasse oder Zahnzusatzversicherung einreichen können.
Bei allen Behandlungen, die über die Kassenleistung hinausgehen oder erstattungsrelevant sind, bekommen Sie selbstverständlich vorab einen schriftlichen Heil- und Kostenplan.
So wissen Sie genau, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, und können den Plan vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenkasse oder Zusatzversicherung einreichen. Wir besprechen alle Behandlungsoptionen offen mit Ihnen, sodass Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Für die meisten Erwachsenen: ja, vor allem mit Blick auf Zahnersatz, Implantate, hochwertige Füllungen und Prophylaxe. Die gesetzliche Krankenkasse deckt nur die Grundversorgung ab — vieles, was medizinisch und ästhetisch sinnvoll ist, kostet zusätzlich.
Welche Zusatzversicherung für Sie passt, hängt von Ihrem Alter, dem aktuellen Zustand Ihrer Zähne und Ihren langfristigen Plänen ab. Wir geben keine Empfehlung für bestimmte Anbieter, beraten Sie aber gerne, welche Leistungen aus zahnärztlicher Sicht relevant sein könnten.
Das Bonusheft erhöht den Festzuschuss Ihrer gesetzlichen Krankenkasse für Zahnersatz — also den Zuschuss für Kronen, Brücken und Prothesen. Wer lückenlos jährlich zur Kontrolle geht, bekommt deutlich mehr erstattet.
Bei fünfjähriger lückenloser Vorsorge steigt der Festzuschuss um 20 Prozent, bei zehnjähriger um 30 Prozent. Es lohnt sich also wirklich, jedes Jahr einen Kontrolltermin wahrzunehmen — wir tragen das gerne direkt für Sie ein. Falls Sie noch kein Bonusheft haben, bekommen Sie eines bei uns oder direkt bei Ihrer Krankenkasse.
Schreiben Sie uns oder rufen Sie an — wir antworten gerne persönlich und nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen.
040 42 00 123 · info@zap-harvestehude.de · Termin online buchen
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Die Zahnärzte in Harvestehude sind ein zahnärztliches MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) im Herzen von Hamburg-Harvestehude. Seit 2012 betreuen wir unsere Patientinnen und Patienten in der Hansastraße 2–3, direkt an der Grenze zu Eppendorf und Rotherbaum.
Unser Team besteht aus sechs Zahnärztinnen und Zahnärzten, einer spezialisierten Prophylaxe-Abteilung und einem hauseigenen zahntechnischen Labor. So bekommen Sie alle Leistungen unter einem Dach — von der Vorsorge über ästhetische Korrekturen bis hin zu komplexem Zahnersatz, Sportzahnmedizin und ganzheitlicher Diagnostik. Lernen Sie unser Team kennen →
Wir decken nahezu das komplette zahnmedizinische Spektrum ab — bewusst breit, damit Sie für unterschiedliche Anliegen nicht zu verschiedenen Praxen wechseln müssen.
Unsere Leistungsbereiche im Überblick:
Drei Dinge: alles unter einem Dach, konsequent digitale Verfahren und ein eigenes zahntechnisches Labor — kombiniert mit einer persönlichen, ruhigen Atmosphäre.
Konkret heißt das: Wir arbeiten mit 3D-Röntgen, intraoralen Scannern (statt unangenehmer Abdrücke), Dentalmikroskopen für Wurzelkanalbehandlungen und dem strahlungsfreien DMD-System zur Vermessung der Kiefergelenke. Veneers, Kronen, Inlays und Schienen werden in unserem Eigenlabor in Hamburg gefertigt — das verkürzt Wege, sichert die Qualität und ermöglicht Feinjustierungen, die externe Labore nicht leisten können. Auf Google werden wir aktuell mit 4,9 von 5 Sternen bewertet.
Ja. Wir behandeln Patientinnen und Patienten jedes Alters — von den ersten Milchzähnen unserer Jüngsten bis zu komplexem Zahnersatz im hohen Alter. Auch Angstpatienten sind bei uns ausdrücklich willkommen.
Bei Kindern und Jugendlichen liegt unser Fokus auf Aufklärung, sanfter Gewöhnung und Vorsorge (z. B. Fissurenversiegelung und Fluorid-Lack). Für Erwachsene mit Behandlungsangst nehmen wir uns bewusst Zeit für ein Vorgespräch, arbeiten mit minimalinvasiven Verfahren wie der ICON-Therapie (Karies ohne Bohren) und kommunizieren jeden Schritt vorher transparent.
Am schnellsten geht es online über Doctolib — rund um die Uhr verfügbar. Alternativ erreichen Sie uns telefonisch oder per E-Mail während unserer Öffnungszeiten.
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Bei akuten Schmerzen melden Sie sich bitte direkt telefonisch — dann finden wir kurzfristig einen Platz für Sie.
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 20:00 Uhr und freitags von 08:00 bis 14:00 Uhr.
Da wir Termine planen, um Wartezeiten möglichst kurz zu halten, bitten wir Sie um vorherige Terminvereinbarung. Akute Schmerzpatienten melden sich bitte telefonisch unter 040 42 00 123 — wir versuchen, schnellstmöglich einen Platz zu finden.
Unsere Praxis liegt in der Hansastraße 2–3, 20149 Hamburg, mitten in Harvestehude — bestens erreichbar mit dem ÖPNV.
U-Bahn: U1 / U3 Haltestelle Hallerstraße (ca. 3 Minuten Fußweg)
Bus: Linien 19 und 114
Auto: PKW-Parkplätze sind in der Umgebung vorhanden, aber begrenzt — bitte planen Sie etwas Pufferzeit ein.
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Für den ersten Besuch benötigen wir Ihre Versichertenkarte (gesetzlich oder privat), Ihr Bonusheft (falls vorhanden) und einen Allergiepass oder eine Liste regelmäßig eingenommener Medikamente.
Wenn Sie bereits Vorbehandlungen, Röntgenbilder oder Kostenvoranschläge von einer anderen Praxis haben, bringen Sie diese gerne mit — das hilft uns, ein vollständiges Bild zu bekommen und Doppeluntersuchungen zu vermeiden. Bei Sportverletzungen mit Zahnverlust: Bewahren Sie den Zahn oder das Bruchstück bitte in einer Zahnrettungsbox (Apotheke) auf und bringen Sie es zum Termin mit.
Während unserer Öffnungszeiten rufen Sie uns bitte direkt unter 040 42 00 123 an — wir finden für akute Schmerzen oder Verletzungen kurzfristig einen Platz.
Bei einem abgebrochenen oder ausgeschlagenen Zahn zählt jede Minute. Bewahren Sie den Zahn oder das Bruchstück möglichst in einer Zahnrettungsbox (in jeder Apotheke erhältlich) auf — alternativ in H-Milch oder in der eigenen Speichelflüssigkeit. Reinigen Sie den Zahn nicht und fassen Sie ihn nicht an der Wurzel an. Außerhalb unserer Öffnungszeiten ist der zahnärztliche Notdienst Hamburg über die Zahnärztekammer Hamburg erreichbar.
Eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist eine gründliche Reinigung Ihrer Zähne durch speziell ausgebildete Dentalhygienikerinnen — inklusive der Bereiche, die Sie selbst mit Zahnbürste, Zahnseide und Interdentalbürste nicht erreichen können.
Dabei werden Zahnstein und Verfärbungen von Kaffee, Tee, Rotwein oder Nikotin entfernt, Zahnzwischenräume gereinigt und Bereiche knapp unterhalb des Zahnfleischrands gesäubert. Das senkt nachweislich das Risiko für Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis und ist auch entscheidend für die Langlebigkeit von Zahnersatz wie Implantaten, Kronen oder Brücken. Mehr zur Prophylaxe →
Für die meisten Erwachsenen empfehlen wir zwei PZR-Termine pro Jahr. Bei Risikofaktoren wie Implantaten, Parodontitis, festem Zahnersatz, Rauchen oder kieferorthopädischen Apparaturen kann ein engmaschigerer Recall (drei- bis viermal jährlich) sinnvoll sein.
Das passende Intervall stimmen wir individuell mit Ihnen ab — abhängig von Mundgesundheit, Lebensstil und persönlichem Risikoprofil.
Fissurenversiegelungen verschließen die tiefen Kaurillen der Backenzähne, in denen sich besonders schnell Karies bildet. Die Fluoridierung mit einem speziellen Lack härtet und remineralisiert den Zahnschmelz.
Beide Maßnahmen sind besonders bei Kindern und Jugendlichen sinnvoll, deren bleibende Backenzähne gerade durchgebrochen sind — die Versiegelung wird in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Auch für Erwachsene mit erhöhtem Kariesrisiko (z. B. nach kieferorthopädischer Behandlung) ist eine gezielte Fluoridierung sinnvoll.
Zahnfleischbluten ist ein Warnsignal und nie „normal" — meist deutet es auf eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) hin, die der Vorstufe einer Parodontitis sein kann.
Im frühen Stadium ist sie durch eine professionelle Zahnreinigung und verbesserte häusliche Mundhygiene gut behandelbar. Bleibt sie unbehandelt, kann sich daraus eine Parodontitis entwickeln, die zu Knochen- und Zahnverlust führt und auch das allgemeine Gesundheitsrisiko (Herz-Kreislauf, Diabetes, Rheuma) erhöht. Wir empfehlen einen Termin zur Abklärung.
Wir verwenden keramikgefüllte Kunststoffe (Komposite) für direkte Füllungen sowie Keramik-Inlays aus unserem hauseigenen Labor für größere Defekte. Amalgam setzen wir nicht ein.
Unsere Komposite sind ästhetisch hochwertig, besonders widerstandsfähig und gesundheitlich verträglich. Bei größeren Defekten, die die Stabilität des Zahnes gefährden, empfehlen wir laborgefertigte Lösungen wie Keramik-Inlays oder Teilkronen — diese erfüllen höchste Ansprüche an Haltbarkeit, Ästhetik und Mundverträglichkeit. Mehr zur Füllungstherapie →
ICON ist eine mikroinvasive Kariesinfiltration, mit der beginnende Karies ganz ohne Bohren und ohne Schmerzen gestoppt werden kann. Geeignet ist sie für oberflächliche Karies im Anfangsstadium.
So funktioniert es: Zunächst wird die oberflächliche Schicht der beginnenden Karies mit einem Gel sanft entfernt, danach wird ein dünnflüssiger Kunststoff aufgetragen, der in die kariöse Stelle eindringt und ausgehärtet wird. Die Karies wird so versiegelt, gesunde Zahnsubstanz bleibt vollständig erhalten. ICON eignet sich auch hervorragend, um unschöne White-Spots — etwa nach dem Tragen einer festen Zahnspange — unsichtbar zu machen. Mehr zu ICON →
Karies verläuft im Anfangsstadium fast immer schmerzfrei und unsichtbar — sichtbare Löcher oder Schmerzen sind ein spätes Stadium. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolluntersuchung so wichtig.
Wir nutzen Kariesdetektoren und bei Bedarf Röntgenbilder, um auch versteckte Karies zwischen den Zähnen oder unter alten Füllungen zuverlässig zu erkennen. Je früher Karies entdeckt wird, desto schonender ist die Behandlung — im Idealfall ganz ohne Bohren mittels ICON.
Eine Wurzelkanalbehandlung wird notwendig, wenn das Zahninnere (der Nerv) entzündet oder abgestorben ist — meist durch tiefe Karies, eine Zahnfraktur oder ein Behandlungstrauma. Ziel ist immer der Erhalt des Zahnes.
Typische Anzeichen sind starke, klopfende Zahnschmerzen, Druckempfindlichkeit, Schwellungen oder Eiterbildung — aber: Auch chronische Entzündungen verlaufen oft jahrelang ohne Symptome und werden erst auf dem Röntgenbild sichtbar. Eine moderne Wurzelkanalbehandlung kann häufig sogar starke akute Schmerzen sofort beheben. Mehr zur Wurzelkanalbehandlung →
Wir arbeiten unter dem Dentalmikroskop, mit mikrofeinen Instrumenten und einer ultraschallaktivierten Spülung — bei Bedarf zusätzlich mit Laserunterstützung zur Desinfektion.
Nach lokaler Betäubung und Diagnose mittels Röntgenbild wird das entzündete Nervgewebe vollständig entfernt, das Wurzelkanalsystem gereinigt, desinfiziert und anschließend bakteriendicht verschlossen. Durch die Vergrößerung im Dentalmikroskop können wir jeden Kanal — auch schwer zugängliche und gekrümmte — präzise darstellen. Wir nehmen uns für jeden Zahn die Zeit, die er braucht, in ruhiger Atmosphäre und unter konsequenter Schmerzausschaltung.
Eine Revision ist eine erneute Wurzelkanalbehandlung an einem bereits wurzelbehandelten Zahn, der sich wieder entzündet hat oder nie vollständig ausgeheilt ist. Sie rettet in vielen Fällen Zähne, die sonst gezogen werden müssten — und sind eine Alternative zum Implantat.
Auch Jahre oder Jahrzehnte nach einer Wurzelbehandlung kann es zu erneuter Entzündung kommen, weil Bakterien in nicht vollständig gereinigten oder mittlerweile undichten Kanälen verblieben sind. Mit Spezialwerkzeug und langjähriger Erfahrung können wir die alte Füllung entfernen, das Kanalsystem neu reinigen und desinfizieren. Mehr zur Revision →
Auch ein wurzelbehandelter Zahn ist nicht völlig empfindungslos — denn er sitzt in einem Zahnfach, das selbst entzündet sein kann.
Bei der Wurzelkanalbehandlung wird das Gefäß-Nerven-Bündel aus dem Zahninneren entfernt. Wenn jedoch Bakterien aus dem Zahninneren das umgebende Zahnfach reizen, kann es zu einer akuten Entzündung mit Schmerz, Schwellung und Eiterbildung kommen — der Zahn selbst ist „tot", aber sein Bett entzündet sich. In diesem Fall hilft oft eine Revision.
Leider nicht. Chronische Entzündungen am Zahn verlaufen oft jahrelang ohne jegliche Beschwerden — der Knochen um die Wurzelspitze wird langsam abgebaut, ohne dass Sie es bemerken.
Solche stillen Entzündungen werden meist nur zufällig auf einem Röntgenbild entdeckt. Sie können sich aber jederzeit in eine akute Entzündung mit Schmerzen, Schwellung und Eiterbildung umwandeln. Deshalb sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen — auch bei Beschwerdefreiheit — der wirksamste Schutz vor Zahnverlust.
Parodontitis ist eine chronische bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates (Zahnfleisch, Knochen und Halteapparat). Sie ist die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen und verläuft oft jahrelang unbemerkt.
Typische Warnzeichen sind Zahnfleischbluten, freiliegende Zahnhälse, Mundgeruch, zurückgehendes Zahnfleisch und im fortgeschrittenen Stadium gelockerte Zähne. Bleibt sie unbehandelt, drohen nicht nur Zahnverlust, sondern auch ernste Folgen für Herz-Kreislauf-System, Diabetes, Atemwege, Psoriasis und sogar Rheuma. Mehr zur Parodontitis-Therapie →
Wir behandeln Parodontitis nach einem individuell ausgearbeiteten Hygienekonzept durch unsere speziell geschulten Dentalhygienikerinnen — mit desinfizierender Reinigung der Zahnwurzeloberflächen und einem engmaschigen Recall zur Erfolgskontrolle.
Vor der Therapie messen wir die Zahnfleischtaschen aus, um den Schweregrad zu bestimmen. Bei schweren Verläufen kann ein Keimtest sinnvoll sein, auf dessen Basis eine individuelle Antibiotikatherapie kombiniert werden kann. Nach der Akutbehandlung folgt ein lebenslanger Recall, bei dem wir die Tiefe der Zahnfleischtaschen erneut messen und den Therapieerfolg beurteilen.
Ja, und zwar nachweislich. Parodontitis ist nicht „nur" eine Zahnfleischerkrankung — die beteiligten Bakterien können über die Blutbahn den ganzen Körper beeinflussen.
Wissenschaftlich belegte Zusammenhänge bestehen unter anderem mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus (in beiden Richtungen), rheumatischer Arthritis, Atemwegserkrankungen und Psoriasis. Die konsequente Behandlung einer Parodontitis ist deshalb auch aus Sicht der Allgemeingesundheit ein wichtiger Schritt.
Grundsätzlich unterscheidet man festsitzenden Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantatkronen), herausnehmbaren Zahnersatz (Prothesen) und kombinierte Lösungen — z. B. Teleskopprothesen, die auf Implantaten oder verbleibenden Zähnen verankert sind.
Welche Versorgung für Sie ideal ist, hängt von vielen Faktoren ab: Anzahl und Lage der fehlenden Zähne, Knochenqualität, ästhetische Wünsche, Allgemeingesundheit und Budget. In unserem Eigenlabor fertigen wir bevorzugt Keramikkronen, die auf Basis intraoraler Scans (also ohne klassischen Abdruck) hergestellt werden. Mehr zu Zahnersatz →
Sehr unwahrscheinlich. Sowohl Titan als auch Keramik (Zirkonoxid) weisen eine extrem hohe Biokompatibilität auf — Allergien auf reines Titan sind in über 40 Jahren Implantologie nicht dokumentiert.
Titan in seiner Reinform enthält keine allergenen Bestandteile und verhält sich im Körper neutral. Für Patientinnen und Patienten, die eine vollständig metallfreie Versorgung wünschen, sind Keramikimplantate aus Zirkonoxid eine bewährte Alternative. Welches Material für Sie ideal ist, besprechen wir individuell auf Basis von 3D-Diagnostik und Ihrer persönlichen Präferenz. Mehr zu Implantaten →
Eine moderne Zahnimplantation ist ein routinemäßiger Eingriff mit sehr geringem Risiko — vorausgesetzt, sie wird sorgfältig geplant und durchgeführt.
In unserer Praxis planen wir jede Implantation anhand eines 3D-Röntgenbildes (DVT) und einer individuellen Bohrschablone akribisch im Voraus. So lassen sich Risiken wie die Verletzung von Nerven oder Nachbarstrukturen praktisch ausschließen. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es ein minimales Restrisiko für Wundheilungsstörungen oder eine nicht erfolgreiche Einheilung — dieses wird in der ausführlichen Aufklärung vor dem Eingriff transparent besprochen.
Die Kosten eines Implantats hängen von vielen Faktoren ab: Anzahl der Implantate, Material (Titan oder Keramik), Notwendigkeit eines Knochenaufbaus und Art der Versorgung (Krone, Brücke, prothetische Lösung). Eine seriöse Pauschalaussage ist daher nicht möglich.
In der gesetzlichen Krankenversicherung ist die Kostenübernahme für Implantate nicht enthalten — Sie erhalten nur den Festzuschuss für die Regelversorgung des Zahnersatzes. Zahnzusatzversicherungen und private Krankenversicherungen erstatten je nach Tarif unterschiedlich. Wir erstellen Ihnen vor jeder Behandlung einen schriftlichen Kostenvoranschlag, den Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.
Der größte Vorteil: Bei einem Implantat müssen die gesunden Nachbarzähne nicht beschliffen werden, wie es bei einer klassischen Brücke nötig ist.
Implantate ersetzen die fehlende Zahnwurzel und stoppen so den Knochenabbau, der nach einem Zahnverlust an dieser Stelle einsetzt. Sie fühlen sich an wie eigene Zähne, sind voll belastbar und langlebig. Eine Brücke kann eine sinnvolle Alternative sein, wenn die Nachbarzähne ohnehin überkronungsbedürftig sind oder Implantate aus medizinischen Gründen nicht infrage kommen — das besprechen wir individuell.
Veneers sind hauchdünne, lichtdurchlässige Verblendschalen aus Keramik, die auf die Vorderseite der Zähne geklebt werden. Sie korrigieren Verfärbungen, kleine Defekte, Lücken und Fehlstellungen — minimalinvasiv und mit natürlich wirkendem Ergebnis.
Typische Einsatzbereiche sind kleine Zahnfehlstellungen, fehlende Zahnecken, ungleichmäßige Zahnoberflächen, Verfärbungen, dezente Zahnlücken oder defekter Zahnschmelz. Im Gegensatz zur Überkronung wird nur die äußere Schmelzschicht minimal angeraut — der Zahn bleibt fast vollständig erhalten. Für größere Defekte sind Veneers nicht geeignet; dort empfehlen wir Keramikkronen oder Teilkronen. Mehr zu Veneers →
Nein, die Behandlung ist in der Regel schmerzfrei. Wenn Zahnsubstanz abgetragen wird, ist das so minimal, dass keine Schmerzen entstehen — üblicherweise arbeiten wir trotzdem mit einer lokalen Betäubung für maximalen Komfort.
Veneers sind außerdem sehr gesundheitsverträglich. In extrem seltenen Fällen kann es zu einer Allergie gegen den verwendeten Klebstoff kommen — nicht gegen das Keramikmaterial selbst, das vom Körper neutral behandelt wird.
Wir verwenden die Philips Zoom-Technologie: ein sanftes Bleichverfahren mit speziellem Gel und blauem LED-Licht, das die Zähne in einer Sitzung um mehrere Nuancen aufhellt. Schmelzschonend, schmerzarm und mit klinisch belegter Wirkung.
Das verwendete amorphe Calciumphosphat (ACP) schützt während der Behandlung den Zahnschmelz, verbessert den Glanz und reduziert die Empfindlichkeit. Im Anschluss härten wir die Zähne mit Fluorid. Bei guter Mundhygiene und regelmäßiger PZR hält das Ergebnis im Idealfall mehrere Jahre. Mehr zum Bleaching →
Invisalign™ ist eine nahezu unsichtbare Zahnkorrektur mit transparenten, herausnehmbaren Kunststoffschienen (Alignern) — eine moderne Alternative zur festen Zahnspange. Geeignet ist sie für Jugendliche und Erwachsene mit nahezu allen üblichen Zahnfehlstellungen.
Die Schienen üben gezielt sanften Druck auf die Zähne aus und werden alle ein bis zwei Wochen gegen die nächste Schiene getauscht. Tragezeit: 20–22 Stunden pro Tag — beim Essen und Zähneputzen werden sie herausgenommen. Mehr zu Invisalign →
Zuerst analysieren wir Ihre Zahnstellung mit einem intraoralen Scan und erstellen eine interaktive 3D-Simulation — Sie sehen Ihr Endergebnis, bevor die Behandlung beginnt.
Auf Basis dieses digitalen Behandlungsplans werden die individuellen Aligner im 3D-Druckverfahren angefertigt. In regelmäßigen Kontrollterminen tauschen wir die Schienen und prüfen den Fortschritt. Nach Abschluss der Behandlung sichert ein Retainer (entweder ein feiner Draht hinter den Frontzähnen oder eine Nachtschiene) das Ergebnis dauerhaft.
Die Kosten richten sich nach Komplexität des Falls und der Anzahl der benötigten Aligner. Viele private Krankenkassen und Zahnzusatzversicherungen übernehmen mittlerweile zumindest Teile der Kosten.
Gesetzliche Krankenkassen erstatten in der Regel nur bei medizinisch indizierter kieferorthopädischer Behandlung bei Kindern und Jugendlichen — und auch dann meist nicht für die Invisalign-Aligner selbst. Wir erstellen Ihnen vor Beginn der Behandlung einen verbindlichen Heil- und Kostenplan zur Einreichung bei Ihrer Versicherung.
CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) ist eine schmerzhafte Fehlregulation des Kauapparates durch ein gestörtes Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Kiefergelenken. Sie äußert sich oft weit über den Kiefer hinaus — bis hin zu Rücken- und Kopfschmerzen.
Typische Beschwerden sind Kieferschmerzen, unerklärliche Zahnschmerzen, Gesichts- und Kopfschmerzen — aber auch Nacken- und Schulterverspannungen, Rückenschmerzen oder Ohrgeräusche (Tinnitus). Die wirkungsvollste Sofortmaßnahme ist eine individuell angefertigte Aufbissschiene, oft kombiniert mit spezieller Physiotherapie. Mehr zu CMD →
Wenn Sie morgens mit Kieferverspannungen, Kopfschmerzen oder empfindlichen Zähnen aufwachen, abgeschliffene Zahnoberflächen haben oder Ihr Partner / Ihre Partnerin nächtliches Knirschen bemerkt — dann ja, höchstwahrscheinlich.
Bruxismus (nächtliches Zähneknirschen und -pressen) entsteht oft durch Stress und kann langfristig Zahnsubstanz, Kiefergelenke und Muskulatur erheblich schädigen. Unsere Schienen werden auf Basis eines intraoralen Scans im hauseigenen Labor aus durchsichtigem, BPA-freiem Kunststoff gefertigt — extrem widerstandsfähig und passgenau.
Das DMD-System (Dental Motion Decoder der Firma Ignident) ist ein strahlungsfreies Hightech-Verfahren zur präzisen Vermessung der Kiefergelenke. Auf Basis von Magnetfeldtechnologie zeichnet es Bewegungsbahnen und Bisslage in Echtzeit auf.
Dadurch können wir Schienen herstellen, die exakt der individuellen Bewegungsbahn der Gelenke folgen — und die Selbstheilungskräfte des Kiefergelenks (z. B. bei chronischer Kompression) gezielt anregen. Volldigital, schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung. Mehr zum DMD-System →
Ja. Wir bieten Schlafzahnmedizin als spezialisierte Behandlung an — von einfachem Schnarchen bis hin zur Versorgung bei obstruktiver Schlafapnoe.
Wir verwenden die Narval CC™-Schiene der Firma ResMed: Sie hält Unterkiefer und Zunge während des Schlafs sanft vorne, sodass die Atemwege frei bleiben. Das reduziert Schnarchen und Atemaussetzer. Bei Schlafapnoe arbeiten wir konsiliarisch mit einem Schlaflabor zusammen — die Diagnose wird dort gestellt, die Therapie planen und betreuen wir gemeinsam. Mehr zur Schlafzahnmedizin →
Sportzahnmedizin ist ein spezialisierter Bereich der Zahnmedizin, der den Mundraum als Leistungs- und Schutzfaktor für Sportlerinnen und Sportler betrachtet. Sinnvoll ist sie für Profi- wie für Freizeitsportler.
Der Hintergrund: Ein Ungleichgewicht in der Kiefermuskulatur oder ein falscher Biss beeinflusst nachweislich die Körperstatik. Versteckte Entzündungen im Mundraum streuen Bakterien über die Blutbahn, beeinflussen den Zuckerstoffwechsel und sind an der Entstehung von rheumatischer Arthritis beteiligt. Sportzahnmedizin schützt vor Verletzungen und kann die Leistungsfähigkeit messbar steigern. Mehr zur Sportzahnmedizin →
Jeder, der einen Sport betreibt, bei dem Zahn- oder Kieferverletzungen möglich sind — also nicht nur Kampfsportler oder Eishockeyspieler, sondern auch Fußballer, Hockeyspieler, Reiter, Mountainbiker und Skateboarder.
Studien zeigen: Etwa ein Drittel aller Gesichts- und Mundverletzungen passiert beim Sport — und das meiste davon nicht im Wettkampf, sondern im Training. Unsere Mundschutze fertigen wir individuell im hauseigenen Labor an. Sie sitzen perfekt, bieten optimalen Halt, fixieren den Unterkiefer und stören weder beim Sprechen noch beim Atmen. Mehr zum Sport-Mundschutz →
Eine zahnärztliche Funktions- und Leistungsanalyse vor Beginn der Saison — speziell für Einzelathleten, Vereine und Mannschaften, durchgeführt durch unsere zertifizierten Sportzahnärzte.
Wir suchen gezielt nach versteckten Entzündungen, falschen Bissstellungen und anderen leistungsmindernden Störfaktoren und behandeln diese proaktiv — bevor sie in der Saison zum Problem werden. Ziel: Verletzungen vermeiden, Leistung optimieren und ohne Ausfallzeiten durch die Saison kommen. Mehr zum Pre-Season-Check →
Eine spezielle Aufbissschiene, die während des Sports getragen wird. Sie optimiert die Bissposition des Unterkiefers und gleicht Fehlstellungen aus — mit wissenschaftlich belegter Wirkung auf Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer.
Wird eine Verspannung im Kiefergelenk verhindert, entlasten sich auch Hals-, Nacken- und Rückenmuskulatur. Die Schiene fertigen wir auf Basis einer zahnärztlichen Funktionsanalyse und exakter Vermessung der Kiefergelenkbewegungen in unserem Eigenlabor an. Effekte: gesteigerte Maximalkraft, bessere Stabilität, schnellere Regeneration. Mehr zur High-Performance-Schiene →
Schnell handeln. Bewahren Sie den abgebrochenen Zahn oder das Bruchstück in einer Zahnrettungsbox (Apotheke), in H-Milch oder im eigenen Speichel auf — und kommen Sie umgehend zu uns. Reinigen Sie den Zahn nicht und fassen Sie ihn nicht an der Wurzel an.
Je schneller ein ausgeschlagener Zahn replantiert wird, desto höher die Chance, dass er einheilt. Wir sind auf solche Notfälle vorbereitet und versorgen die Verletzung umgehend nach neuestem Stand. Rufen Sie uns vorab kurz an, damit wir alles vorbereiten können: 040 42 00 123.
Der Oligocheck ist ein modernes, nicht-invasives Analyseverfahren auf Basis von Infrarot-Spektralphotometrie. Schmerzfrei, ohne Blutentnahme — die Handinnenfläche wird an vier Punkten gescannt und in wenigen Minuten analysiert.
Das Gerät misst die Konzentration von Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Schwermetallen im Körper sowie den Zustand des Gewebes. Die Auswertung erfolgt durch unsere zertifizierte Expertin Dr. Kathrin S. Peters — Zahnärztin und Epigenetik-Coach. Mehr zum Oligocheck →
Besonders empfehlenswert ist der Oligocheck vor geplanten Implantationen oder einer Parodontitis-Behandlung — weil der nachhaltige Erfolg dieser Therapien stark vom allgemeinen Gesundheitszustand abhängt.
Aber auch ohne konkrete Behandlungsplanung lohnt sich der Check für alle, die einen ganzheitlichen Blick auf ihre Gesundheit werfen möchten: zur Vorbeugung, zur Identifikation von Nährstoffmängeln oder zur Optimierung von Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Statistische Rückmeldungen zu sechs zentralen Gesundheitsbereichen — als Grundlage für individuelle Empfehlungen und Therapieplanung.
Die Analysebereiche sind:
Für die Analyse benötigen wir Ihr Gewicht, Ihre Körpergröße und Ihre Blutgruppe. Falls Sie Ihre Blutgruppe nicht kennen, bestimmen wir diese vor Ort mit einem schnellen Test.
Den Termin für den Oligocheck können Sie wie jeden anderen Termin telefonisch oder online über Doctolib buchen.
Ja, wir behandeln gesetzlich und privat versicherte Patientinnen und Patienten — sowie Selbstzahler.
Für gesetzlich Versicherte rechnen wir alle Kassenleistungen direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Für privatzahnärztliche Mehrleistungen (z. B. Keramik-Inlays statt Kunststofffüllung, Implantate, Veneers, Bleaching, Invisalign) erstellen wir Ihnen vorab einen transparenten Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Krankenkasse oder Zahnzusatzversicherung einreichen können.
Bei allen Behandlungen, die über die Kassenleistung hinausgehen oder erstattungsrelevant sind, bekommen Sie selbstverständlich vorab einen schriftlichen Heil- und Kostenplan.
So wissen Sie genau, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, und können den Plan vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenkasse oder Zusatzversicherung einreichen. Wir besprechen alle Behandlungsoptionen offen mit Ihnen, sodass Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Für die meisten Erwachsenen: ja, vor allem mit Blick auf Zahnersatz, Implantate, hochwertige Füllungen und Prophylaxe. Die gesetzliche Krankenkasse deckt nur die Grundversorgung ab — vieles, was medizinisch und ästhetisch sinnvoll ist, kostet zusätzlich.
Welche Zusatzversicherung für Sie passt, hängt von Ihrem Alter, dem aktuellen Zustand Ihrer Zähne und Ihren langfristigen Plänen ab. Wir geben keine Empfehlung für bestimmte Anbieter, beraten Sie aber gerne, welche Leistungen aus zahnärztlicher Sicht relevant sein könnten.
Das Bonusheft erhöht den Festzuschuss Ihrer gesetzlichen Krankenkasse für Zahnersatz — also den Zuschuss für Kronen, Brücken und Prothesen. Wer lückenlos jährlich zur Kontrolle geht, bekommt deutlich mehr erstattet.
Bei fünfjähriger lückenloser Vorsorge steigt der Festzuschuss um 20 Prozent, bei zehnjähriger um 30 Prozent. Es lohnt sich also wirklich, jedes Jahr einen Kontrolltermin wahrzunehmen — wir tragen das gerne direkt für Sie ein. Falls Sie noch kein Bonusheft haben, bekommen Sie eines bei uns oder direkt bei Ihrer Krankenkasse.
Schreiben Sie uns oder rufen Sie an — wir antworten gerne persönlich und nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen.
040 42 00 123 · info@zap-harvestehude.de · Termin online buchen
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Zahnärzte in Harvestehude
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